Singen mit Hilfe von Bildern und Gebärden

Senioren des Haus Magdalena erlebten bei Gitarren-Musik drei heitere Nachmittage – begleitet von Mitarbeiterinnen des Büros für Unterstützte Kommunikation.

Demenzerkrankte Menschen können oft nicht mehr richtig sprechen. Für Senioren des Hauses Magdalena der Evangelischen Stiftung Volmarstein, die von dieser tückischen Krankheit betroffen sind, gab es nun ein besonderes Angebot. Sie haben trotz ihrer Erkrankung alte Volkslieder miteinander gesungen – und zwar mit Hilfe von Bildern und Gebärden.

„Grün, grün, grün sind alle meine Kleider…“, so lautete eines der bekannten Lieder, das die Senioren anstimmten. „Wichtig ist, dass es im Text viele Wiederholungen gibt“, erklärt Christina Panzer, Mitarbeiterin des Büros für Unterstützte Kommunikation (UK) der Stiftung Volmarstein. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Claudia Siebers leitete sie die Bewohner im Haus Magdalena mit Hilfe von Bildern und Gebärden beim Singen an. Die Senioren erlebten bei Gitarren-Musik drei heitere Nachmittage. Hinzu kamen auch einige Bewohner ohne Demenz, die einfach gerne mitsingen und in alten Zeiten schwelgen wollten.

„Es hat gut geklappt, die Leute haben prima mitgemacht“, so das Fazit der beiden UK-Büro-Mitarbeiterinnen nach der Premiere dieses UK-Singens. Im Alltag helfen und beraten sie Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung beim Sprechen auf sogenannte „UK-Hilfsmittel“ angewiesen sind. Das Senioren-Singen war eine besondere Variante ihrer Tätigkeit.

Wichtig: Auch Altenhilfe-Einrichtungen außerhalb der Stiftung Volmarstein können die beiden Fachkräfte für ein Singen mit UK-Hilfsmitteln engagieren. Kontakt: Christina Panzer, Tel. 02335 / 639 20 32, E-Mail panzerc@esv.de.

Foto: Mit Hilfe von Bildern und Gebärden, die hier Claudia Siebers präsentiert, sangen Senioren im Haus Magdalena bekannte Volkslieder. Im Hintergrund spielt Christina Panzer Gitarre.

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